4.56/5 (3)

Wenn ein Film von Roman Polanski neu in die Kinos kommt sollte man aufhorchen, bzw hingehen/ hinsehen. Doch seit vielen Jahren ist das Niveau seiner Filme stark gesunken. Seit dem Film „Der Ghostwriter“ von 2010 gefiel mir keiner seiner Werke mehr. Auch dieses krampfhafte Festhalten an seiner Frau als Hauptdarstellerin in allen seinen Filme nervt. Wenn Polanski nicht noch einmal neuen Schwung in sein Leben und in seine Arbeit hineinbringt, dann fürchte ich, dass es das Ende des großen Roman Polanski einläutet.

Vor kurzen durfte man erfahren, dass Polanski auf Grund seiner Vergewaltigung einer 13-jährigen vor 30 Jahren in Los Angeles aus der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences rausgeflogen ist – zusammen mit Bill Cosby, der gerade wegen Vergewaltigung verurteilt wurde.

Doch zurück zum Film: Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von Delphine de Vigan, in der es um eine Frau namens Delphine (Emmanuelle Seigner) geht, die bisher erfolgreiche Shriftstellerin war aber nun unter einer Schreibblockade leidet. Da lernt sie Elle (Eva Green, immer noch top!) kennen und fängt viel Zeit mit ihr zu verbringen. Was sich zunächst als eine angenehme Begleitung zeigt, wird zur Bedrohung, als Elle immer mehr in ihr Leben eindringt und auch bald so aussieht wie sie. Und plötzlich kann Elle auch schreiben…

Leider wie oben schon beschrieben kann weder die Story noch die filmische Umsetzung überzeugen. Einzig Eva Green („James Bond – Casino Royal“) kann überzeugen.

Für Fans von Mysterie Thrillern und alten Polanski – Filmen

NACH EINER WAHREN GESCHICHTE – Drama – Frankreich – 2017
Regie: Roman Polanski
Cast: Eva Green, Emmanuelle Seigner, Vincent Perez
Filmverleih: StudioCanal

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