3.25/5 (4)

„ELEANOR & COLETTE“ Der dänische Regisseur Bille August (Oscar und Goldene Palme 1989 für „Pelle, der Eroberer“), einer der renommiertesten Filmemacher überhaupt, hat die Geschichte der Eleanor Riese verfilmt, die auf Grund einer kindlichen Hirnhautentzündung früh an Schizophrenie erkrankte. Mit 25 Jahren wurden die Symptome so gravierend, dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort allerdings bekam sie so hohe Dosen an Medikamenten, dass ihr Zustand sich verschlechterte. Allerdings hatte sie damals als Psychiatriepatientin weder das Recht auf Kenntnis über die ihr verabreichten Mittel noch über deren Dosis. Eleanor versucht, zunächst allerdings vergeblich, sich einen Anwalt zu nehmen. Doch dann hört die Krankenschwester Colette Hughes von dem Fall und möchte Eleanor helfen. Gemeinsam strengen sie eine Klage gegen das Krankenhaus an. Der Fall geht bis zum kalifornischen Verfassungsgericht, wo sie schließlich Recht bekommt. Seitdem darf in Kalifornien keine Psychiatriepatientin mehr ohne deren Wissen medikamentiert werden. Der Film ist hochspannend und mit Helena Bonham Carter als Eleanor und Hilary Swank absolut top besetzt.

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